Boulderhalle

Bouldern (abgeleitet von engl. boulder = Felsblock) nennt man das Klettern ohne Seil und Gurt an Felsblöcken, Felswänden oder in der Kletterhalle in Absprunghöhe.

Um 1900 bestiegen die so genannten „Bleausards“ in Frankreich bei den Felsen um Fontainebleau die dort im Wald liegenden Sandsteinfelsen.

Ziel beim Bouldern ist es, eine bestimmte Grifffolge ohne Sturz zu meistern. Untergelegte Bouldermatten, so genannte Crashpads, fangen dabei einen eventuellen Sturz auf und dämmen das Verletzungsrisiko ein.
Ursprünglich diente das Bouldern dem risikofreien Klettertraining, da ein Sturz, wenn überhaupt, nur aus geringer Höhe erfolgt.

Seit den 1990er Jahren hat das Bouldern als Indoor-Sport eine rasante Entwicklung erfahren, die unvermindert anhält. Mittlerweile hat sich das Bouldern zu einer eigenen Spielform des Sportkletterns entwickelt und fasziniert einen Großteil der Sportkletterer in der Halle wie auch in der freien Natur.